Netbooks tauchen in der uns heute bekannten Art erstmals um das Jahr 2009 auf – das erste Modell war der Asus Eee PC mit einem winzigen 7-Zoll-Bildschirm. Günstig im Einkauf, leicht, klein und handlich ist es ein Gerät, das erschwinglich ist und als Begleiter für unterwegs nützliche Dienste leistet. Sein Name war schnell gefunden, denn egal, wo Sie sich mit einem Netbook befinden, können Sie über das Internet ständig am Puls der Zeit sein – sofern der Zugang zu einem WLAN- oder anderen Netzwerken verfügbar ist. Die Strom sparenden Prozessoren machen das Netbook für den Gebrauch auf Reisen interessant und beliebt. Wie bei jedem anderen transportablen Gerät ist auch beim Netbook die Energiequelle das Zünglein an der Waage. Ein Akku mit 6 Zellen kann eine Laufzeit bis zu 10 Stunden ermöglichen. Gerade auf diesem Gebiet ist die Forschung ohne Rast tätig, was auf eine weitere wesentliche Verbesserung in Leistung und Gewicht hoffen lässt.
Das Netbook ist nicht nur Reisebegleiter
Kein Wunder also, das inzwischen praktisch jeder PC-Hersteller ein Netbook im Angebot hat. Als sicher gilt auch, dass an der weiteren Verbesserung des Netbooks intensiv gearbeitet wird. Nur ein Beispiel dafür ist die Auflösung des etwa 10 Zoll großen Displays. Sie beträgt mittlerweile bei den Top-Geräten 1280 X 800 Pixel. Der wahre Sinn des Netbooks erschließt sich in seiner Anwendung für die Arbeit von unterwegs. Dazu zählt Texteverfassen- oder korrigieren, neueste Informationen aus dem Internet einholen und verarbeiten, im Web surfen und E-Mails pflegen. Wem das genügt, der benötigt auch nicht unbedingt einen weiteren PC zuhause. Für die umfangreiche Arbeit in einem Home Office lässt sich das Netbook mit Tastatur, Maus und externem Bildschirm erweitern – für die meisten Büroanwendungen reicht seine Rechenleistung.
Kurzweil auch beim Spielen mit dem Netbook
War es bis vor kurzem noch nicht möglich, das Netbook für PC-Spiele oder Fotobearbeitung zu benutzen, ist das heute mit vielen Netbook-Modellen möglich geworden: Die Nvidia-Grafikchips der ION-Serie stecken in manchen Netbooks – sie bieten ausreichende Grafikleitung für viele Online-Games und können sogar HD-Filme ruckelfrei wiedergeben. Damit es funktioniert, müssen neueste Treiber für die Grafikkarten installiert sein.
Derartig ausgerüstet heben sich diese Modelle etwas vom herkömmlichen Preis ab, was aber sicher von jedem Gamer gerne in Kauf genommen wird.
Microsoft liefert in der Regel das Betriebssystem für Netbooks – die meisten haben Windows 7 Starter installiert. Der Software-Hersteller bestimmt aber auch teilweise, wie die Hardware der Netbooks aussehen darf: Mehr als ein Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Speicherkapazität der Festplatte von 250 Gigabyte sind ab Werk nicht erlaubt. Aufrüsten lassen sich diese Bauteile aber vom Nutzer selber. Es ist daher empfehlenswert, bei Benutzung eines bestimmen Programms vorher zu prüfen, ob alle anderen Programme geschlossen sind. Das garantiert beste Verfügbarkeit und ist mit einem Tastendruck auf den Task Manager ohne Aufwand und Zeitverlust zu bewerkstelligen.
Wenn Sie unterwegs sind, und sich die Zeit mit Spielen vertreiben wollen ist es ratsam, auf den Energiesparmodus zu verzichten. Damit steigern sie die Rechnerleistung und die Spielfreude wesentlich. Mit dem Anschluss an eine etwa vorhandene Steckdose versinken diese Probleme für Sie in der Bedeutungslosigkeit.
Natürlich kann ein Netbook auch zu Präsentationen mit einem Beamer herangezogen werden. Dazu notwendige VGA Schnittstelle gehört zum Standard. Neuere Modelle verfügen bereits über eine HDMI-Schnittstelle.
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